Artlist.io Erfahrungen – Musikflatrate für Deine Videos

Artlist.io Erfahrungen mit der Linzenzfreien Musikplattform

Wie lange, habe ich mit Kristof nach einer ordentlichen Lösung für die Lizenzierung von Hintergrundmusik unserer YouTube-Videos gesucht — Mit Artlist.io haben wir die perfekte Musikflatrate für Deine und meine Videos gefunden. Vorher haben wir wirklich alles ausprobiert. TheMusicBedSoundcloud, Künstleraccounts auf Myspace oder YouTube. Einfach alles. Größter Kritikpunkt waren dort überall entweder die Wartezeiten oder die 100 verschiedenen Lizenzen, zwischen denen entschieden werden musste.

Mit dem israelischen Startup Artlist.io, deren wunderschön gemachten Videos Euch vielleicht schon im Social-Web über den Bildschirm geflimmert sind, hat Kristof aber jetzt endlich eine wirklich angenehme und unkomplizierte Lösung gefunden. Im Gegenteil zu vielen anderen Audioarchiven hat sich Artlist nämlich auf ein einfaches Lizensmodell in Form einer Flatrate spezialisiert. Für wirklich günstige (!) 199 $ im Jahr gibt es einen riesigen Haufen an Musik, der unendlich oft heruntergeladen, verwendet und ausgespielt werden kann. Ohne nervige Restriktionen. Darum möchte ich jetzt einmal gebündelt meine Artlist.io Erfahrungen mit Dir teilen.

Rabattcode für Dein Artlist.io Abo

Wenn du schon weißt, dass du ein Artlist.io Abo haben willst für deine Content-Produktion, kannst du einfach den folgenden Link nutzen und bekommst 2 Monate gratis auf dein Abo geschenkt. Sicher dir jetzt also einen Rabatt von 2 ganzen Monaten for free.

Vor allem die intuitive Oberfläche von Artlist macht die Musikrecherche angenehm

Damit machen die Entwickler eine Sache genau richtig. Sie haben das gebaut, was ich mir von einem Portal für Hintergrundmusik erwarte: Es erleichtert mir die Arbeit. Die intuitiv und schick gebaute Website mit ihren Stimmungsarchiven und Genrefiltern rundet das Gesamtangebot in meinen Augen perfekt ab und macht die Musikrecherche nicht länger zu einem nervigen Arbeitsschritt. Noch nie war es so effizient und einfach Musik zu finden und für die eigenen Zwecke zu kaufen. Ich bin schlichtweg Fan von dem Ding. Wie Du sicher bereits gemerkt habt.

Die Artlist.io Lizenzfakten für Deine Musikflatrate im Überblick

  • Unlimitierte Anzahl von Downloads
  • nichtkommerzielle und kommerzielle Nutzungsrechte
  • Lebenslange Nutzungsrechte für jeden heruntergeladenen Song
  • inkl. Freigabe für deine YouTube-Monetarisierung
  • Jeden Monat neue Songs zur Auswahl

In fast all meinen Videos der letzten 6 Monate kamen bereits Artlist.io Tracks zum Einsatz. Wenn Du Dir selber einen Eindruck von Artlist machen willst, kannst Du dir über den folgenden Link 2 Gratismonate sichern. Die Artlist.io Musikflatrate für Deine Videos lässt sich übrigens innerhalb von 14-Tagen kündigen, danach wird immer jährlich im Voraus gezahlt. Ich lege allerdings schon jetzt meine Hand dafür ins Feuer, dass Dir das Ding gefallen wird und Du nie wieder stundenlang das Internet nach der passenden und vor allem lizenzierbarer Musik durchforsten musst. Versprochen, denn dafür sind meine bisherigen Artlist.io Erfahrungen zu gut. Ich hoffe der ein oder andere von Euch spart damit in Zukunft ein wenig Lebenszeit!

Update: Artlist.io jetzt auch mit Soundeffekten

Dieses Jahr ist Artlist.io noch ein bisschen besser geworden! Gerade für uns Content-Produzenten, vor allem aber für Filemacher. Denn jetzt gibt es neben der klassischen Musikflatrate auch eine Sound-Bibliothek. Jede Woche kommen neue Sounds hinzu. Egal, was für Geräusche Du auch suchst, bei Artlist wirst Du jetzt fündig. Entweder kannst Du das SFX-Abo einzeln abschließen oder gegen kleine Gebühr zu Deinem Musik-Abo von Artlist hinzufügen. Wer es testen möchte, kann das jetzt gerne 30 Tage lang tun.

Außerdem gibt’s wie immer, 2 Monate gratis auf Dein Abo on top, wenn Du diesen Link nutzt. Wenn Du noch ein bisschen mehr über das neue Artlist SFX Abo wissen willst, kannst Du hier im Blog meinen ausführlichen Erfahrungsbericht zur Artlist SFX Abo mit klassischen Flatrate-Lizenzmodell nachlesen.

Das “Spread the Love!” Werbevideo von Artlist

Artlist.io Erfahrungen – Spread The Love – Die offizielle Artlist.io Video-Kampagne zur Musikflatrate für Deine Videos

Artlist.io Musikflatrate für Deine Videos refinanzieren

Für viele klingen die 200,00 USD im Jahr nach viel Geld, da man Artlist ja auf einen Schlag bezahlt und nicht in kleinen monatlichen Abo-Gebühren. Wer aber schon einmal eine andere Plattform genutzt hat, weiß auch, dass mit anderen Verwaltungslizenzen ein 0,99 Euro Song in der richtigen Lizenz für YouTube, App, Web und und und auch ziemlich schnell mal alleine 700,00 Euro oder mehr kosten kann. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, das Artlist schon mit einem passenden Song bereits viel günstiger sein kann, als das von Fall zu Fall lizensieren. Außerdem sparst Du dir viel Arbeit.

Ein Beispiel: Der Kunde hat sich für einen Song entschieden – Du lizensierst für das YouTube-Video passend. Später will der Kunde den Song auch auf dem neuen Image-Video auf dem Messestand nutzen. Hier ist es sehr wahrscheinlich, dass Du nachlizensieren musst. Bei Artlist, musst Du das nicht. Ein oder zwei Jobs im Jahr, können Dir also eigentlich schon die Artlist-Gebühr refinanzieren. Die gesamten freien Projekte, die Du bei anderen Dienstleistern auch lizensieren müsstest, wenn auch günstiger, gar nicht mit eingerechnet.

Arlist.io und die Gema – offene Fragen?

Ein interessantes Thema, welches ich erst kürzlich in einem Forum gelesen habe, ist das Thema der Verwertungsgesellschaft GEMA. Schon bei den ersten Musikplattformen, gab es immer einen feinen Unterschied zwischen “Lizenzfrei” und “Gema-frei”. Es handelt sich dabei oft und zwei verschiedene Plattformen.

Eine Entwicklung, die auch Artlist.io einholen könnte. Nach letztem Kommunikationsstand von Artlist.io gibt es zurzeit keinen unter ihren Künstlern, der bei der Verwertungsgesellschaft GEMA gemeldet ist. Dass kann sich aber natürlich ändern, sobald ein Künstler sich umentscheidet und sich und sein Schaffen von der GEMA verwerten lässt. Was dann auch das Abomodell und die Kunden von Artlist.io betreffen würde.

Warum ich glaube, dass das nicht eintreten wird?

Zum Einen genießt Artlist.io einen so großen Erfolg, weil es einfach und transparent ist. Ich glaube also nicht, dass sie dieses Image und die Funktionalität ihrer Plattform für GEMA-Künstler aufs Spiel setzen werden. Die Schlussfolgerung sieht für mich dann so aus, dass Künstler mit GEMA Vertrag nicht aufgenommen oder einfach rausgeschmissen werden.

Außerdem glaube ich das ein Großteil der Artlist.io Künstler nicht aus Deutschland kommt und somit kein Interesse oder Wissen an oder über die GEMA haben.

Trotzdem bleibt das GEMA-Thema interessant und sollte auf jeden Fall im Auge behalten werden. Gerade aufgrund seiner weichreichenden Folgen für Nutzer, Künstler und das Geschäftsmodell von Artlist.

Artlist kündigen – so geht’s

Solltest Du unzufrieden mit Artlist sein, was ich mir durch meine Artlist.io Erfahrungen nicht vorstellen kann. Oder merken, dass Du vielleicht doch nicht so viel Musik brauchst, wie gedacht. Zeige ich Dir hier, wie Du Artlist kündigen kannst.

Da Artlist PayPal als Zahlungsabwicklungsservice nutzt, findest Du auf die schnelle in deinem Artlist Account keinen “Kündigen Button”. Du musst also einfach Artlist in den Abo’s Deines Paypal-Accounts entfernen. Und so geht’s wenn Du Artlist kündigen wollen solltest.

Kündigen der Artlist.io Musikflatrate (Abos) über die die Vereinbarung einer Zahlung per Händlerbuchung in Paypal:

  1. Logge dich bei Paypal mit dem Konto ein, welches Du Artlist hinterlegt hast. Du findest das Konto in den Artlist-Account Daten.
  2. Wähle “Einstellungen” über das Zahnrad neben dem “Ausloggen” Button
  3. In der nun geöffneten Seite klickst Du links auf den Reiter “Zusätzliche Einstellungen” und findest dann einen Absatz “Weitere Kontoeinstellungen”. Hier drückst Du auf “Dienstanbieter”
  4. Im neuen Fenster siehst Du die Abo’s die Du mit deinem Paypal Konto bei verschiedenen Diensten abgeschlossen hast. Mit der Aktion “Entfernen” kannst Du ihnen die Berechtigung entziehen.

Hier können sich mit den Jahren durchaus ein paar Altlasten ansammeln. Darum lohnt es sich hier hin- und wieder mal reinzuschauen und Karteileichen zu entfernen.

Artgrid – Die neue Stock-Video-Plattform von den Artlist Machern

Hinweis: Wer Artlist.io für seine Videos schon nutzt oder auf der Suche nach einem ähnlichen Modell für Bewegtbild-Content ist, sollte sich Artgrid.io angucken. Das zweite Baby von den Artlist.io Machern soll Euch nämlich auch Zeit und Geld bei der Beschaffung von Stock-Videomaterial zeigen. Ich habe etwas ausführlicher über die Artgrid.io Plattform hier im Blog berichtet.

10 weitere Gründe für dein Artlist.io Abonnoment

Wenn Du Dir noch nicht ganz sicher bist, ob sich Artlist.io für Deine Videos und Anwendungen lohnt, habe ich kürzlich mal meine persönlichen Top 10 Gründe für eine Artlist.io Mitgliedschaft in diesem Blogbeitrag unter dem Titel “10 Gute Gründe für Dein Artlist.io Abo” zusammengestellt. Vielleicht hilft es Dir bei Deiner Entscheidungsfindung! Ansonsten beantworte ich auch gerne eventuelle Fragen hier unten in den Kommentaren oder du schickst mir eine DM in einem der unzähligen Social-Media Netzwerke.

Gerne kannst Du mir auch eine klassische E-Mail zum Thema schreiben und von Deinen Artlist.io Erfahrungen zu hören. Ich freue mich immer über neuen Input und beantworte eigentlich alle E-Mails ausführlich und in Ruhe.

Artlist.io Erfahrungen im Produktionsalltag

Zum Abschluss hier noch ein paar Verwendungsbeispiele aus unserem Produktionsalltag, die ich mithilfe verschiedener Videofilmer und Cutter umsetzen konnte. Dank Artlist haben wir gerade bei den freien Sachen viel Geld und Zeit gespart.

Noch Fragen? Lass es uns in den Kommentaren wissen und wir versuchen Dir so gut es geht zu helfen. In erster Linie freuen wir uns natürlich, wenn auch du deinen Produktionsablauf mit Artlist verbessern kannst und wir dich ein wenig glücklicher und produktiver machen konnten 😉

Der offizielle Artlist.io Blog

Wenn Du dich übrigens generell für die Themen Film, Video und Post-Production interessierst, können wir dir auch den relativ neuen und gut gepflegten Artlist.io Blog ans Herz legen. Dort werden in regelmäßigen Abständen Beiträge zu den Themen rund um die Videografie veröffentlicht. Z.b “Wie schriebt man einen Kurzfilm”, “Alles was Du über Licht im Greenscreen wissen musst”. Viele interessante und lesenswerte Beiträge warten dort also auf Dich. Hier geht’s direkt zum Artlist.io Blog.

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  1. Super Artikel, der mir echt geholfen hat, meine anfänglichen Bedenken zu übewinden und ein Abo bei Artlist.io abzuschließen. Gerade die Gema-Frage ist ja in Deutschland echt mega-wichtig – und die wurde vorab in dem Beitrag geklärt. Habe jetzt ein komplettes Projekt mit Artlist abgeschlossen (Live-Multivision inkl. DVD) und bin sehr angetan. Die Musikauswahl ist riesig, vieles klingt dann auch untereinander recht ähnlich, aber wenn man etwas Zeit für die Suche aufwendet, dann wird man auch fündig. Danke nochmal für den Artikel und weiter so!

  2. Hi! Ich bin gerade auf diesen Beitrag gestoßen und finde ihn top. Hat mir die Entscheidung wirklich wesentlich leichter gemacht. Eine Frage hätte ich allerdings, auch wenn diese vielleicht etwas amateurhaft klingt: Wenn ich einen Song gedownloadet habe und somit auch die Rechte daran, bin ich dann der einzige User, der den Song runterladen kann und habe somit als einziger der User die Rechte daran, oder können einfach alle die bei Artlist.io angemeldet sind die gleichen Songs nutzen? Quasi alles für alle?

    Vielen Dank im Voraus

    1. Genau, du erhältst den Song nicht exklusive. Deswegen auch der günstige Abo-Preis. Bei anderen Plattformen gibt es manchmal die Chance, Material auch exklusiv zu verwenden oder zu lizensieren. Dann wird es aber meist mehrere Tausend Euro kosten.

  3. Vielleicht eine kleine Anmerkung zum Thema Artlist und Gema: Es gibt sehrwohl einige Künstler auf Artlist, die in der Gema Datenbank gelistet sind. Oft ist es auch schwierig herauszufinden, wer der eignetliche Künstler eines Liedes ist, da auf Artlist sehr oft nur die Künstlernamen zu finden sind. Der echte Name ist für die Anmeldung bei der Gema aber zwingend erforderlich. Aber auch bei Gema Freien Liedern muss man den richtigen Namen recherchieren, um z. B. eine DVD zu produzieren (Stichwort GEMA-Vermutung). In der Hinsicht besteht bei Artlist definitiv noch Handlungsbedarf, das ganze ist doch ganz schön intransparent.

    1. Hallo Lu,
      vielen Dank für dein Feedback. Das ist immer ein Problem, wenn man Dienste nutzt, die im Ausland beheimatet sind und die örtlichen Gepflogenheiten manchmal eben nicht oder noch nicht auf dem Schirm haben. Auch, weil es sich oft um StartUps handelt. Zuletzt hatten wir die Auskunft, dass bisher keine GEMA gemeldeten Künstler auf der Plattform vertreten sind. Wir werden aber deinen Input mal zum Anlass nehmen und nochmal bei Artlist nachhören, wie der aktuelle Stand ist.
      Liebe Grüße,
      Ben

      1. Ok, das ging schneller als gedacht. Wir haben schon Feedback von Artlist bekommen. Die Antwort lautet wie folgt:

        We check that all of the music submitted to the site is cleared for use with our unlimited synchronization license. If an artist is registered with a PRO like GEMA, their agreement with the organization can not conflict with Artlist’s coverage. Artlist’s license guarantees you can use the music and SFX from the catalog in your films anywhere.

  4. Hallo,
    guter Artikel, er lässt aber für mich eine Frage unbeantwortet (oder ich habe es überlesen :-)):
    Was passiert mit Videos, die ich auf YouTube veröffentliche und die Downloads von Artlist enthalten (unter einer gültigen Lizenz erworben), wenn ich mein Abo bei Artlist kündige.
    Muss ich dann die Videos aus dem Netz nehmen oder darf ich sie weiterhin online belassen. Was ist mit den Downloads, die ich bis zu diesem Zeitpunkt getätigt habe? Darf ich diese weiterhin benutzen oder nicht?

    Gruß
    Klaus

    1. Hallo Klaus,
      danke für dein Lob. Das freut mich doch, schließlich steckt auch einige Arbeit im Artikel und eigene Erfahrung. Deswegen würde ich auch behaupten, dass die Information im Artikel untergegangen ist und ich werde den Beitrag noch einmal überarbeiten. Artlist und Artgrid werben explizit damit, dass du die Rechte an den gedownloadeten Files behältst. Solltest Du also dein Abo kündigen, brauchst Du die Videos später nicht herunternehmen. Artlist geht nach dem Prinzip bezahlt, gekauft, behalten vor. Es ist also kein Lizenzmodel was du abschließt sondern eine abgewandelte Form des Buyouts, dem die Urheber zustimmen beim Upload.

      Ich hoffe ich konnte dir mit der Auskunft helfen, du findest Diese Infos aber auch nochmal bei Artlist / Artgrid vor Aboabschluss in den AGBs.

      Lg,
      Ben

    1. Hej Klaus,
      schön, wenn ich helfen konnte und vielen Dank für deinen Support. Meld dich doch gerne mal hier wieder, wenn Du Artlist etwas genutzt hast und teil mit uns deine Erfahrungen und wie hilfreich die Plattform für dich ist, oder auch nicht. Würde mich interessieren!

      Lg,
      Ben

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